Stützmauer Schwechat, 2008

Fachbereich / Projekttyp Infrastrukturbauten
Auftraggeber 3P Geotechnik ZT GmbH
Leistungsumfang BauKG
Fertigstellung 2008

Spirikgasse 14
In Neukettenhof befand sich im Bereich Spirikgasse / Hudlergasse eine dicht bewachsene, ungesicherte Böschung.
Da sich bei dieser ungesicherten Böschung mehrfach Bodenteile gelöst haben und somit ein gewisses Gefahrenpotential gegeben war, wurden seitens der Stadtgemeinde Schwechat vorsorglich Sicherungsmaßnahmen gesetzt.
Die Sicherung erfolgte durch eine sogenannte Bodenvernagelung. Hier wurden rund 8 bis 12 Meter lange „Nägel“ in den Boden mittels einer Betonemulsion verpresst und die Oberfläche mittels „Spritzbeton“ verschlossen. Zur optischen Aufwertung wurden Pflanzgruben vorgesehen, welche mit einer pflegeleichten, extensiven Begrünung bzw. Efeu bestückt wurden.
Zur ordnungsgemäßen Abführung der Oberflächenwässer wurden 2 Schluckbrunnen mit einer Bohrtiefe von jeweils rund 10 Meter ausgeführt.

Wachgasse 5
In der Wachgasse 5 befand sich eine Ziegelstützmauer, deren Standsicherheit nicht nachgewiesen werden konnte. Aus diesem Grund sollte diese bestehende Mauer ebenfalls mittels „Vernagelung“ und „Aufdoppelung“ mit Spritzbeton verstärkt werden.
Vor Baubeginn musste ein Entminungsdienst das Baufeld untersuchen, da der Verdacht auf Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg gegeben war – es wurden jedoch keine Blindgänger vorgefunden.

Aussagekräftige Eckdaten
ca. 80 Stk. Injektionsanker / „Nägel“ mit einer Gesamtlänge von ca. 750 Meter wurden für die Sicherung eingesetzt.
ca. 120 m³ Beton und 10 Tonnen Stahl wurden verarbeitet.
2 Schluckbrunnen mit 10 Meter Tiefe wurden gebohrt.